Zwei innovative Unternehmen: JPT und Sirius Medical können gemeinsam mehr in der Tumorlokalisation erreichen

„Kliniken, Chirurgen und Radiologen dabei zu helfen, einen besseren Job zum machen, ist wichtig. Doch am wichtigsten ist ein besserer Komfort und die Patientensicherheit sowie die Fähigkeit, eine bessere Behandlung zu erreichen.“
Bram Schermers, Spezialist für klinische Anwendungen und Gründer von Sirius Medical

Neue Technologien ermöglichen Spezialisten die Detektion sehr kleiner Tumore in den frühen Phasen ihrer Entwicklung. Dies sorgt für anspruchsvolle chirurgische Eingriffe, da diese weder sicht- noch fühlbaren Tumore in einem frühen Stadium lokalisiert – und operiert – werden müssen. Bislang nutzten Chirurgen Metallankerdrähte oder radioaktive Seeds für die Tumorlokalisation in Weichgewebe und beide Methoden sind keineswegs ideal. Jetzt steht eine neue Technologie zur Verfügung; Pintuition von Sirius Medical.

Magnetismus
Bram Schermers, Spezialist für klinische Anwendungen und Gründer von Sirius Medical: „Vor ein paar Jahren arbeitete ich am Netherlands Cancer Institute. Die zentrale Frage für meine PhD-Forschung lautete: ,Können wir ein System designen, das die Vorteile der Lokalisation durch radioaktive Seeds nutzt, aber nicht die Nachteile der Lokalisation durch radioaktive Seeds aufweist‘.“ Laut Bram hat diese einfache Frage zu einer achtjährigen Studie, Laborforschung, einer klinischen Prüfung, einem CE-Zeichen und einem „alle Lichter auf Grün“ für Sirius Pintuition geführt.
„Kurz gesagt, Pintuition nutzt Seeds, die bis zu 180 Tage vor dem chirurgischen Eingriff in den Tumor platziert werden können. Ein Lokalisationsgerät liefert eine 3D-Orientierungshilfe zur Lokalisation von Seed und Tumor. All das geschieht mithilfe von Magnetismus anstelle von Systemen auf radioaktiver Basis“, merkt Bram an. „Das gesamte System besteht lediglich aus zwei Teilen: einem sehr kleinen magnetischen Seed und einem Lokalisationsgerät zur Verfolgung des Seed.“ Da Magnetismus für den Körper ungefährlich ist, eignet sich das System besser für Patienten. Abgesehen davon gibt es keine Sicherheitszulassungsverfahren bei Magnetismus und keinen radioaktiven Zerfall, was ein großer Vorteil für die Logistik- und Sicherheitsabteilungen von Kliniken ist.

Perfekte Ausgestaltung
Anfangs nutzten die Forscher einen Seed, der aus einer Röhre und zwei Endkappen bestand, die miteinander verklebt wurden. Bram Schermers: „Richtig, doch die Verwendung von Klebstoff ist bei sehr kleinen Teilen aufgrund möglicher Klebstoffrückstände an der Außenseite eine komplizierte Angelegenheit, welche die biologische Sicherheit gefährden kann. Wir begannen nach einer anderen Lösung zu suchen, fragten mehrere Spezialisten im Bereich des feinmechanischen Maschinenbaus und JPT war die Firma, die als erstes genannt wurde.“
Mark Jansen, Geschäftsführer von JPT: „Ich erinnere mich deutlich an den ersten Kontakt. Nachdem ich von der damals aktuellen Seed-Lösung erfuhr, hatte ich sofort eine Idee für eine alternative mechanische Technik. Durch die Vereinfachung des Seed-Designs, durch die Auswahl anderer Fertigungstechniken wie Tiefziehen und Laserschweißen, konnten wir eine zuverlässigere kosteneffektivere Methode für die Seed-Produktion erreichen.“
Nachdem sich Sirius Medical und JPT etwas besser kennengelernt hatten, begann JPT mit der technischen Neugestaltung des Seed. Auf den ersten Blick mag das einfach erscheinen, doch angesichts einer Gesamtgröße von nur einem Reiskorn, das aus zwei Metallhalbröhren und ultrakleinen Komponenten besteht, die in den Seed gesetzt werden, war die Aufgabe eine Denkherausforderung. Mark Jansen: „Richtig, vor allem wenn man berücksichtigt, dass wir ein Design brauchten, das nahezu ohne Abweichungen in puncto Abmessungen und Qualitätssicherung zuverlässig auf Massenproduktion skaliert werden konnte.“

Gemeinsam besser
Bram Schermers: „Wenn wir JPT betrachten, sind wir sehr glücklich mit ihrem Qualitätsmanagement und innovativen Denken.“ Laut Bram Schermers haben JPT und Sirius Medical gute Kooperationsfähigkeiten. Dies und die fortwährende Unterstützung der Qualitätssicherungsprozesse sind ein echter Mehrwert von JPT für Sirius Medical.
Mark Jansen: „Die Fähigkeit, unsere innovativen Ideen zu den innovativen Ideen eines Partners hinzuzufügen, gibt uns ein gutes Gefühl. Natürlich haben wir alle unsere Spezialgebiete, doch wenn wir diese durch ein unkonventionelles lösungsbasiertes Denken miteinander kombinieren und vermengen, sind die beiden Unternehmen zweifellos gemeinsam besser.“

Eine blühende Zukunft
Da die CE-Zulassung von Pintuition nunmehr eine Tatsache ist, sieht die Zukunft blühend aus. Direkt nach dem Sommer 2020 werden die ersten Kliniken in den Niederlanden mit den ersten Pintuition-Systemen beliefert, das übrige Europa und andere Teile der Welt folgen darauf in Kürze.
Doch die blühende Zukunft für Sirius Medical und JPT ist hier nicht die wichtigste Sache. Bram Schermers: „Kliniken, Chirurgen und Radiologen dabei zu helfen, einen besseren Job zu machen, ist wichtig. Doch am wichtigsten ist ein besserer Komfort und die Patientensicherheit sowie die Fähigkeit, eine bessere Behandlung zu erreichen.“

„Die Fähigkeit, unsere innovativen Ideen zu den innovativen Ideen eines Partners hinzuzufügen, gibt uns ein gutes Gefühl. Natürlich haben wir alle unsere Spezialgebiete, doch wenn wir diese durch ein unkonventionelles lösungsbasiertes Denken miteinander kombinieren und vermengen, sind die beiden Unternehmen zweifellos gemeinsam besser.“
Mark Jansen, Inhaber von JPT

„Wenn wir JPT betrachten, sind wir sehr glücklich mit ihrem innovativen Denken und ihrem Qualitätsmanagement als Standardwert.“
Bram Schermers, Spezialist für klinische Anwendungen und Gründer von Sirius Medical

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